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Entwicklung generalistischer Kompetenz in der Pflegepraxis

Fachtagung in der Bildungszentrum Gesundheit Rhein-Neckar GmbH (BZG)

Termin: 08.06.2018 Sem.Nr.: 185-05

Kursgebühr: 160,00 € Online anmelden

Fachtagung in der Bildungszentrum-Gesundheit Rhein-Neckar GmbH (BZG) zum Thema
„Entwicklung generalistischer Kompetenz in der Pflegepraxis“
aus Sicht der Pflegepraxis, der Pflegewissenschaft, der Pflegepädagogik, des Pflegemanagements und der Pflegepolitik:

Das Programm:
ab 8.00 Uhr Check-In
8.30 Uhr Begrüßung

Vorträge mit jeweils anschließender Diskussion:

Neue Legislaturperiode - müssen Pflegende weiterhin ausschließlich mit Kompromissen leben?
Andreas Westerfellhaus

Die Reform der deutschen Pflegeausbildung war Andreas Westerfellhaus während seiner achtjährigen Amtszeit als Präsident des Deutschen Pflegerates ein besonderes Anliegen. Über zwei Legislaturperioden hinweg rang er um die Neugestaltung der pflegerischen Berufsgesetze. Im Januar 2017 veröffentlichte die Bundesregierung mit starkem Rückhalt aus der Fachwelt den Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Pflegeberufe (PflBRefG). Dieser Entwurf enthielt insgesamt drei Neuordnungen:
• Vorbehaltene Tätigkeiten
• Primär qualifizierende Ausbildung an Hochschulen
• Generalistik

In der Folgezeit formierte sich massiver Widerstand gegen die Generalistik, was in letzter Minute zu einem politischen Kompromiss führte. Andreas Westerfellhaus bewertet den Werdegang des
Pflegeberufereformgesetzes aus heutiger Sicht und erläutert, welchen Einfluss eine Bundespflegekammer auf das Gesetzgebungsverfahren zur Pflegeausbildung hätte nehmen können.

Entwicklungslogischer Kompetenzaufbau in der Pflegepraxis
Sabine Muths

In der 2018 erwarteten Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (APrV) sollen die Bestimmungen für den theoretischen und praktischen Unterricht, die praktische Ausbildung und die Gestaltung der Abschlussprüfungen konkretisiert werden. Sabine Muths wirkt in einer kleinen Gruppe von Expertinnen mit, welche die für die Verordnung zuständigen Bundesministerien berät. Sabine Muths erläutert die curricularen Auswirkungen des Gesetzes auf die Ausbildungsgestaltung der Pflegefachfrau/des Pflegefachmannes in Theorie und Praxis und veranschaulicht, wie die Entwicklung einer generalistischen Pflegekompetenz in der praktischen und theoretischen Pflegeausbildung unterstützt werden kann.

12.30 – 13.30 Uhr Mittagspause

Auf die Bildung kommt es an!
Prof. Dr. Margot Sieger

Das neue Qualifikationsprofil Pflegefachfrau/Pflegefachmann zeichnet sich durch universell-pflegerische Aufgaben aus. Besonders die Praxisanleitenden, die den Auszubildenden Vorbild sind, stehen vor einer gewaltigen Herausforderung. Sie müssen ihren Bildungsprozess auf ein Berufsprofil hin ausrichten, das lediglich auf dem Papier steht und kaum eine Entsprechung in der beruflichen Praxis hat. Sowohl für Lehrende als auch für Lernende ist es unerlässlich, im Bildungsprozess gleichermaßen die Facetten des neuen Berufsprofils zu erkunden und zu gestalten. Prof. Dr. Margot Sieger zeigt didaktisch-methodische Möglichkeiten auf, wie ein eigener Beitrag in der praktischen Ausbildung zur Entwicklung einer generalistischen Kompetenz geleistet werden kann. Sie erläutert,
welche Veränderungen notwendig sind, um die dafür erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen.

Stellen Sie sich vor, es gibt generalistische Kompetenz in der Pflegepraxis!
Klaus Tischler

Generalistische Kompetenz bezieht sich auf die Versorgungsanforderungen pflegebedürftiger Menschen aller Altersgruppen in einem sektorenübergreifenden Pflegesetting. Dafür ist die Übernahme und Ausübung universell-pflegerischer Aufgaben durch die Pflegefachfrau/den Pflegefachmann in der Pflegepraxis unabhängig von der Altersstufe unabdingbar. Ist der Paradigmenwechsel erst einmal vollzogen, werden sich die Arbeitsabläufe, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Kultur in einer Akutklinik deutlich verändern. Klaus Tischler entwirft
seine Vision einer künftig generalistisch ausgerichteten Pflegelandschaft und erläutert deren gesamtgesellschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Nutzen.


17.00 Uhr Ende der Veranstaltung


Gebühr:
160,00 € inkl. Pausenbewirtungen, Getränke und Mittagessen

Zertifizierung:
Die Veranstaltung ist bei der Registrierung beruflich Pflegender mit 8 Punkten akkreditert.

Veranstalter:

 

Veranstaltungsort:
Bildungszentrum Gesundheit Rhein-Neckar GmbH, 69168 Wiesloch, Heidelberger Str. 1a (Haus 50 auf dem Gelände des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden)

Informationsflyer
Alle Informationen finden Sie auch in unserem Flyer als Pdf zum Download

Zielgruppe:
Pflegedirektor/innen und Pflegedienstleitungen, Schulleitungen und Pflegepädagog/innen

Maximale Teilnehmerzahl: 80

Termine/Folgeseminare:
8. Juni 2018
8.30-17.00 Uhr
Check-in ab 8.00 Uhr

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Referent/Referentin

Sabine Muths

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Public Health und Pflegeforschung in Bremen
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Prof. Dr. Margot Sieger

Professorin für Pflegewissenschaft an der SRH Hochschule für Gesundheit in Gera
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Klaus Tischler

Pflegedirektor des Universitätsklinikums in Tübingen
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Andreas Westerfellhaus

Präsident des Deutschen Pflegerats
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Rückfragen an:

Spring

Daniela Spring

Leiterin Akademie im Park
Telefon: 06222 55-2751
E-Mail: daniela.spring@akademie-im-park.de
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Telefon 06222 55-2750

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