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Der Pflege vorbehalten - Kernaufgaben im geplanten Pflegeberufsgesetz

Expertengespräche in der Bildungszentrum Gesundheit Rhein-Neckar GmbH (BZG)

Termin: 12.05.2017 Sem.Nr.: 175-05

Kursgebühr: 160,00 € Online anmelden

Expertengespräche in der Bildungszentrum-Gesundheit Rhein-Neckar GmbH (BZG) zum Thema
„Der Pflege vorbehalten - Kernaufgaben im geplanten Pflegeberufsgesetz“
aus Sicht der Pflegepraxis, der Pflegewissenschaft, der Pflegepädagogik, des Pflegemanagements und der Pflegepolitik:

Das Programm:
ab 8.00 Uhr Check-In
8.30 Uhr Begrüßung

Vorträge mit jeweils anschließender Diskussion:

Das Pflegeberufsgesetz, alles noch im grünen Bereich?
Andreas Westerfellhaus

Die zukunftsgerechte Weiterentwicklung des Pflegeberufs in Deutschland ist trotz jahrelanger, intensiver Diskussionen und der einvernehmlichen Einschätzung, dass eine qualitative Pflegeversorgung eine der gesellschaftspolitischen Herausforderungen darstellt, ungewiss. Eine politische Entscheidung für oder gegen die Ausbildungsreform fällt den Politikern offensichtlich schwer. Zuallermeist wird im Zusammenhang mit dem neuen Pflegeberufsgesetz jedoch über das Für und Wider der Generalistik gestritten, die Diskussionen zu den Vorbehaltsaufgaben sind sehr leise. Scheitert die Reform, hat dies auch Auswirkungen auf die vorbehaltenen Tätigkeiten und damit letztendlich auf die Attraktivität und die Qualitätsverbesserung professioneller Pflege.
Andreas Westerfellhaus berichtet über die aktuellen Ereignisse in den gesundheitspolitischen Gremien und informiert zum aktuellen Stand des Pflegeberufsgesetzes. 

Die Vorbehaltsaufgabe, Verbindlichkeit im Kontext des deutschen Gesundheitswesens
Prof. Dr. Frank Weidner

Prof. Weidner führt in den Rahmen der Professionalisierung der Pflege ein und beleuchtet die Wertschöpfung, die durch gesetzlich festgeschriebene Vorbehaltsaufgaben entstehen könnte, im Kontext des deutschen Gesundheits- und Pflegeversorgungssystems. Er betrachtet
die Vorbehaltsaufgaben in ihrer Historie und zieht Vergleiche zu internationalen Erfahrungen. Sind sie tatsächlich ein neuer Weg für eine qualitativ hochwertige, patientenorientierte Pflege und somit eine Grundlage für die weitere Professionalisierung von Pflegefachpersonen?
Prof. Weidner konkretisiert Rahmenbedingungen und Instrumentarien zur Umsetzung von Vorbehaltsaufgaben, die für eine gelingende Etablierung hierzulande unentbehrlich sind.


Die Vorbehaltsaufgabe, eine pädagogische Herausforderung

Prof. Gertrud Hundenborn

Mit der Einführung der Pflegeplanung durch das Krankenpflegegesetz 1985 wurde der Pflegeprozess in Deutschland gesetzlich als Ausbildungsinhalt vorgeschrieben und wird seither gelehrt. Der Pflegeprozess ist ein konstitutives Element professioneller Pflege, der in zunehmend komplexen Pflegesituationen zur Gewährleistung von Pflegequalität unverzichtbar ist. Doch nicht selten erschweren ungünstige Rahmenbedingungen in der Pflegepraxis eine systematische und nachhaltige Implementierung in den beruflichen Alltag. Wenn der Gesetzgeber nunmehr die Gestaltung und Steuerung komplexer Pflegeprozesse als vorbehaltene Tätigkeit festlegt, wird damit die hohe Verantwortung von Pflegefachpersonen für den besonderen Schutz der zu pflegenden Menschen betont.
Prof. Hundenborn beantwortet die Frage, welche Voraussetzungen erforderlich sind, wenn eine flächendeckende Qualifizierung des Pflegepersonals gelingen soll.


Die Vorbehaltsaufgabe, Kodex für das Pflegemanagement
Prof. Dr. Renate Stemmer

Die Vorbehaltsaufgaben konkretisieren Arbeits- und Verantwortungsbereiche, die dem Pflegefachpersonal die Möglichkeit eröffnen, pflegerische Interventionen zu begründen und deren Erfolge zu belegen, um so den pflegerischen Anteil am interdisziplinären Behandlungserfolg aufzuzeigen. In einem stark medizingeprägten beruflichen Umfeld sind die Rahmenbedingungen für diese erfolgversprechende Perspektive primär nicht gegeben und müssen erst geschaffen werden.
Prof. Stemmer stellt die notwendigen Voraussetzungen vor. Sie erläutert, wie die Vorbehaltsaufgaben in der Berufspraxis sinnvoll und praktikabel erfüllt werden und welchen Nutzen sie für die Einrichtungen als auch gesamtgesellschaftlich erbringen.


Gebühr:
160,00 € inkl. Pausenbewirtungen, Getränke und Mittagessen

Zertifizierung:
Die Veranstaltung ist bei der Registrierung beruflich Pflegender mit 8 Punkten akkreditert.

Veranstalter:

 

Veranstaltungsort:
Bildungszentrum Gesundheit Rhein-Neckar GmbH, 69168 Wiesloch, Heidelberger Str. 1a (Haus 50 auf dem Gelände des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden)

Informationsflyer
Alle Informationen finden Sie auch in unserem Flyer als Pdf zum Download

Zielgruppe:
Pflegedirektor/innen und Pflegedienstleitungen, Schulleitungen und Pflegepädagog/innen

Maximale Teilnehmerzahl: 80

Termine/Folgeseminare:
12. Mai 2017
8.30-17.00 Uhr
Check-in ab 8.00 Uhr

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Referent/Referentin

Andreas Westerfellhaus

Präsident des Deutschen Pflegerats
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Prof. Dr. Frank Weidner

Institutsdirektor und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e. V. (DIP)
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Prof. Gertrud Hundenborn

Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e. V. (DIP)
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Prof. Dr. Renate Stemmer

Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. (DGP)
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Rückfragen an:

Spring

Daniela Spring

Leiterin Akademie im Park
Telefon: 06222 55-2751
E-Mail: daniela.spring@akademie-im-park.de
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